Zwischen
Depression und Größenwahn
Ich
hatte gelernt, zu lieben
Und wie man sich aufopfern kann
Dann hab ich gelernt, zu hassen
Für den ich mich aufgeopfert hab
Ich hatte gelernt, zu
vertrauen
Und wie man sich fall`n lassen kann
Dann hab ich gelernt, vorzugaukeln
Dass auch ich den Vertrauten fang`
Und die Welt, die dreht sich
Und niemand versteht mich
Weil jeder nur die eig`nen Wunden leckt
Und du sagst, du
liebst mich
Bist du sicher, das trügt nicht?
Denn du hast vor mir gar keinen Respekt
Zwischen
Depression und Größenwahn
Zwischen Wahnsinn und Genie
Zwischen Taugenichts und Superstar
Zwischen Scheu und Empathie
Zwischen stoisch
und leidenschaftlich
Zwischen Narretei und Sinn
Zwischen all den Macken musst du mich
Respektieren, wie ich bin
Ich
hatte gelernt, zu glauben
An das, was man mir schwört
Dann hab ich gelernt, nachzufragen
Denn ich hatte zu viel gehört
Ich hatte gelernt zu
geben
Gegen Geld und auch geschenkt
Dann hab ich gelernt, dass im Leben
Fast jeder nur an`s Nehmen denkt
Und die Welt, die dreht sich
Und du, du verstehst nicht
Ich bin nicht dein Mond, der um dich dreht
Nur wenn wir uns
nehmen
Was wir beide auch geben
Können wir gemeinsam um die Sonne dreh`n
Zwischen
Depression und Größenwahn
Zwischen Wahnsinn und Genie
Zwischen Taugenichts und Superstar
Zwischen Scheu und Empathie
Zwischen stoisch
und leidenschaftlich
Zwischen Narretei und Sinn
Zwischen all den Macken musst du mich
Respektieren, wie ich bin
Nur
mit Respekt
Hat es `nen Zweck
Du wirst mich verlieren,
Kannst du mich nicht respektieren
Bist nicht ich, ich
nicht du
Das gehört dazu
Wie ich bin lass mich bleiben
Nur dann klappt`s mit uns beiden
Zwischen
Depression und Größenwahn
Zwischen Wahnsinn und Genie
Zwischen Taugenichts und Superstar
Zwischen Scheu und Empathie
Zwischen stoisch
und leidenschaftlich
Zwischen Narretei und Sinn
Zwischen all den Macken musst du mich
Respektieren, wie ich bin
(c) 2010 Manfred Hilberger, www.hilberger.de
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